Wer sich für
Dresdner Geschichte und Geschichten interessiert
und (alte) Tonband-/Kassettenaufnahmen besitzt
oder selbst etwas zu historischen Ereignissen
erzählen möchte, kann ab sofort Kontakt mit der
Projektgruppe
Dresdens Elektronisches Gedächtnis
aufnehmen.

2.
Dezember 2004: Dresdner rüttelt an
Helden
Jetzt
ergreift ein Dresdner Waffenhistoriker das Wort.
Laut Stefan Zinke, dem sächsischen
Landesvorsitzenden des Verbandes für
Waffentechnik und -geschichte, ist alles ganz
anders gewesen, als viele heute denken. Der
56-jährige Zinke bestreitet nicht, dass sowohl
Zickler und Stöckel als vielleicht auch Witzig
in den letzten Tagen [des 2. Weltkrieges] Zünd-
und Sprengkabel durchgeschnitten haben. Doch:
"Wenn schon, es hätte nichts genützt, weil
es Mehrfachsprengleitungen gab", sagt der
Historiker. Seine Theorie geht von zwei
Rettungsaktionen aus.
(Mehr in der
Sächsischen Zeitung/Marco Mach, S. 21, 02.12.04)

1.
Dezember 2004: Was kostet uns eigentlich
das Blaue Wunder?
Zu
Beginn jeder Stadtratssitzung haben die Dresdner
Stadträte die Möglichkeit, an die Verwaltung
Fragen zu stellen. Jede Fraktion ist in der Regel
zwei Mal an der Reihe, danach die fraktionslosen
Stadträte.
In der jüngsten Sitzung wollte u.a. Jan Kaboth
(Freie Bürger) wissen, wie hoch die jährlichen
Kosten für das Blaue Wunder sind? Die Antwort:
134.000 Euro. Der neue Anstrich im nächsten Jahr
kostet 200.000 Euro und für die Renovierung der
Ankerkammern sind 5 Mio. Euro fällig. Auch die
Scheitelgelenke müssen für 3 Mio. Euro erneuert
werden.
(Sächsischer
Bote, S. 1, 01.12.04)

24. November 2004: Neuer Retter des
Blauen Wunders
Der 79-jährige Allgäuer Johannes
Witzig behauptet, die geplante Sprengung 1945 mit
verhindert zu haben.
Dresden, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges:
Die Deutschen bereiten die Sprengungdes Blauen
Wunders vor, um den Vormarsch der Roten Armee zu
stoppen. Dass die Loschwitzer Elbbrücke noch
heute steht, ist dem Einsatzvon mutigen Bürgern
und Soldaten zu verdanken. Drei Männer werden in
diesem Zusammenhang immer genannt - der
Telegrafenarbeiter Paul Zickler, der
Klempnermeister und Volkssturmmann Erich
Stöckel, beide aus Dresden und 1964 verstorben,
und der Dresdner Wehrmachts-Hauptmann Wirth mit
bayrischem Dialekt. Jetzt meldete sich ein
Vierter per beglaubigtem Protokoll im Dresdner
Rathaus.
(Mehr in der
Sächsischen Zeitung/Marco Mach, S. 13, 24.11.04)

20.
November 2004: Paris am Blauen Wunder
Zwei Jahre nach der Jahrhundertflut
eröffnet der Schillergarten in neuem Ambiente.
Endlich hat das Warten ein Ende: Der vom
Hochwasser geschädigte Schillergarten am Blauen
Wunder (Schillerplatz) wird in den ersten
Dezembertagen wieder eröffnet, saniert und
umgebaut. Dresden hat damit eine seiner ältesten
Gaststätten wieder.
(Mehr in der
Sächsischen Zeitung/Silvia Schulz, S. 18,
20.11.04)

12.
September 2004: Zum Tag des offenen
Denkmals ...
...
sollten Sie an der Brückentour teilnehmen, bei
der Sie unter dem Motto "Die historischen
Brücken Dresdens" u.a. auch das Blaue
Wunder sportlich erkunden können. Start ist
10:00 Uhr am
J.-Hermann-Denkmal/Friedrich-Wieck-Straße.
(Anzeige in
der Sächs. Immobilienzeitung)

04.
September 2004: Blasewitzer Brückenfest
Beim
"Brückenschlag" kann u.a. auch die
Ankerkammer des Blauen Wunders besichtigt werden.
Oder schauen Sie sich alte Fotos an, die einst
rund um den Schillerplatz aufgenommen wurden.

01. Juli
2004: Aktion
Brückenschlag
Mit
einer Menschenkette vom Schillerplatz zum
Körnerplatz über die Loschwitzer Brücke macht
der Brückenschlag Blaues Wunder e.V. auf sich
aufmerksam.

18. Mai
2004: Liebeserklärung
an einen Stahlkoloss - Das Blaue Wunder wird 111
Jahre alt / Kalender zum Schnapszahl-Jubiläum
Es ist die einzige Brücke Dresdens, die im
Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Ihre
außergewöhnliche Konstruktion und die Lage vor
den Elbhängen begeistert Anwohner und Besucher.
Am 15. Juli wird das Blaue Wunder 111 Jahre alt.
( Gesamter Artikel)
(Quelle: Sächsische Zeitung/Kay Haufe, S. 17, 18.05.04)

09. März
2004: Pflegezimmer
mit Blick aufs Blaue Wunder - Domizil für
Senioren am Schillerplatz öffnet Anfang Mai
In den Gängen sind Handwerker mit den letzten
Metern Fußbodenbelag beschäftigt. Ansonsten ist
der Neubau des Senioren-Domizils am Blauen Wunder
fertig. Am 1. Mai wird das Heim eröffnet. ( Gesamter Artikel)
(Quelle: Sächsische Zeitung/Vera Kliemann, S. 17,
09.03.04)

30. Juli
2003: Hilfsaktion
mit Langzeitwirkung - Gastronomen und
Gewerbetreibende laden zum Fest am Blauen Wunder
Ein Jahr nach der Flut haben Gastronomen und
Händler rund ums Blaue Wunder viel erreicht. Mit
seiner Kamera war Klaus Willem Zitzmann oft
dabei. Jetzt laden alle am 6. und 7. September zu
einem Fest und zur Fotoausstellung an der
Loschwitzer Brücke ein. ( Gesamter Artikel)
(Quelle: Sächsische Zeitung/Bettina Klemm, S. 15,
30.07.03)

21. Juli
2003: Wundern
am Wunder - Brückenvollsperrung der Loschwitzer
Brücke brachte vor allem Ortsfremde aus dem
Konzept
Der Blitzer am Blauen Wunder hat an diesem
Sonnabend nichts zu tun. Die Brücke ist
gesperrt. Zu tun hätte er wenige Meter vor
Kreuzungseinfahrt, da, wo ein großes Schild die
Sperrung verkündet. Brutal-rasante Wendemanöver
lassen erkennen, dass viele der Autofahrer sich
erst an dieser Stelle mit dem Durchfahrtsverbot
konfrontiert sehen. Fahrbahnbelagerneuerung muss
sein. Aber warum heute, warum jetzt? Wo die
Freundin wartet, die Fete gleich anfängt? ( Gesamter Artikel)
(Quelle: Sächsische Zeitung/Monika Dänhardt, S. 7,
21.07.03)

28. Juni
2003:
Einsturzgefahr? Alles Quatsch! - Ab
Montag beginnen mehrmonatige Bauarbeiten am
Blauen Wunder / Vollsperrung an drei Wochenenden
Das Blaue Wunder bekommt eine
Verjüngungskur. Damit es noch mindestens 25
Jahre hält, steckt die Stadt ab Montag Millionen
in die Brücke. Staus programmiert. Die
Horrorvorstellung für jeden Autofahrer: Ein
Schiff prallt frontal gegen den Pfeiler des
Blauen Wunders. Oben rollt der Berufsverkehr.
Der Brücke dürfte gar nichts
passieren, sagt Straßen- und
Tiefbauamtschef Reinhard Koettnitz. ( Gesamter Artikel)
(Quelle: Sächsische Zeitung/Katrin Saft, S. 17,
28./29.06.03)

2. April
2003:
Flutfolgen - Brücken-Tüv am Blauen
Wunder
Die Überprüfung der Loschwitzer
Elbbrücke auf Statik-Mängel dauert noch rund
zwei Monate. Diese Zeitspanne nannte
Baubürgermeister Herbert Feßenmayr (CDU)
gestern.
Er bekräftigte, dass das Blaue Wunder im
jetzigen Zustand noch rund 30 Jahre ohne
größere Schäden nutzbar sei - allerdings nicht
im Falle einer neuen Flut. Daher prüfe ein
Gutachter, was verbessert werden müsste. Zudem
liefen Gespräche mit dem Land über den dafür
nötigen Finanzbedarf. Als problematisch gelten
die so genannten Ankerkammern. Sie beherbergen
Gegengewichte zu der Brücke und wurden durch das
Hochwasser geflutet. Das beeinträchtigte die
Tragkraft des Blauen Wunders.
(Quelle: Sächsische Zeitung/ale, S. 13, 02.04.03)
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